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Rund 80 Prozent der Schüler nutzen das Ganztagsschulkonzept

Gothaer Gymnasium Ernestinum stellt sich den Viertklässlern im Rahmen eines Tages der offenen Tür vor. Eröffnung erstmals in der Aula der Myconiusschule.

30. Januar 2018 / 02:39 Uhr

 

Von Mattias Wenzel

 

Gotha. Auch das traditionsreiche Gymnasium Ernestinum in der Bergallee 8 nutzte am Samstagvormittag die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür dem potenziellen Schülernachwuchs und den Eltern vorzustellen. Weil die Sporthalle noch bis zu den Winterferien gesperrt sei, fand die Eröffnung erstmals in der Aula der Myconiusschule statt, die dem Gymnasium im August 2016 zur Nutzung übergeben worden war.

Schulleiter Lutz Wagner erläuterte den zahlreich erschienenen Eltern und Schülern, dass sein Gymnasium humanistisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet sei, was alle Chancen auf einen guten Beruf eröffne. Anschließend stellte er den Schülersprecher Hans Hochberg und dessen Stellvertreter Eric Rahner (beide 11. Klasse) vor.

Auch der Schulleiter betonte, dass ihm die Einbeziehung der Schüler wichtig sei. Besonders freute er sich, dass die Sanierung des Schulgebäudes durchgesetzt und inzwischen begonnen wurde. Spätestens Ende März könne der erste fertige Bauabschnitt (Aula, Cafeteria und Musikräume) übergeben werden.

Den Eltern erläuterte er auch das Ganztagskonzept, das man seit 2012 entwickelt habe, um den schwierigen Übergang von der 4. zur 5. Klasse besser abzufedern. Als anerkannte Ganztagsschule biete das Gymnasium Ernestinum von Dienstag bis Donnerstag für die 5. und 6. Klassen Hausaufgabenbetreuung sowie Förderunterricht auf freiwilliger Basis an. Rund 80 Prozent der Schüler der 5. und 6. Klassen würden dieses Angebot nutzen, in das vor allem auch Lehramtsanwärter wie David Theeg und Katharina Schwarz mit eingebunden würden.

Bevor der eigentliche Tag der offenen Tür im Schulgebäude in der Bergallee begann, erfuhren die Eltern und Viertklässler noch, dass die Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch mit jeweils fünf Stunden pro Woche unterrichtet würden. Ab der 6. Klasse könne man sich für Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache entscheiden. Das Fremdsprachenkonzept sehe dann ab der 9. Klasse noch Italienisch oder Spanisch als Wahlpflichtfach vor.

Nach einem fünfminütigen Spaziergang zur Bergallee, wurden die Gäste schon am Schuleingang von ,,freundlichen Hostessen" empfangen, die Zettel mit den im gesamten Schulhaus angebotenen Aktivitäten und Präsentationen verteilten.

In ihren festen Klassenräumen stellten sich alle drei 5. Klassen vor, so auch die 5c mit ihrer Klassenlehrerin Katharina Melson. Sie hatten eine Auswahl der in verschiedenen Fächern entstandenen Produkte, Kunstwerke und Projekte ausgestellt und berichteten dem Nachwuchs auch von der traditionellen Kennenlern-Woche im Schullandheim in Renthendorf.

Derzeit besuchen 540 Schüler das Gymnasium Ernestinum in 24 Klassen. Man hoffe deshalb, dass auch in diesem Jahr wieder drei Klassen mit 75 Schülern gebildet werden können. Durch die gute Erreichbarkeit kommen die Schüler aus 40 Ortschaften des Landkreises, etliche davon bereits in zweiter Generation.

Auch für dieses Gymnasium gilt die Anmeldewoche vom 5. bis 10. März. Dann können sich die Viertklässler mit dem aktuellen Zeugnis oder einer Empfehlung bewerben.